Herren 2 – Hobbyliga: Dragons mit kämpferischer Topleistung im Heimturnier

Im ersten von 3 Finalturnieren gingen die Dragons in beiden Spielen als Sieger vom Platz und konnten sich für den weiteren Verlauf der Meisterschaft eine gute Ausgangsposition schaffen.

Zu den Spielen:

Dragons – Bureks (60:54) Viertelstände (11:22, 39:27, 56:40)

Meister gegen Vizemeister und das gleich im ersten Spiel des Turnieres, Basketballherz was willst du mehr. Die Bureks waren im Sommer am “Transfermarkt” fündig geworden und holten mit Almir Lisancic einen Ex-Dragon/Ex-Lion in ihre Reihen. Sie starteten fulminant ins Spiel und zeigten den Dragons bei denen zwei Big-Man (Gorczak und Papadopoulus) sowie Flügelflitzer Widhofner fehlten, gleich von Beginn an, dass mit ihnen heuer zu rechnen ist. Offensiv trafen die Dragons in Viertel 1 schlechte Entscheidungen, einzig Pfeiler konnte mit 6 Punkten dagegen halten. Auch die Freiwurfaufteilung in Abschnitt 1 war mit 8:0 zugesprochenen Freiwürfen für die Bureks suboptimal für die Heimmannschaft. Somit lag man mit 11:22 nach Abschnitt 1 zurück. Jetzt zeigten die Dragons aber ihre Comebackqualitäten. Angeführt von Landauer (7 Punkte in Serie) reduzierte man den Rückstand kontinuierlich und konnten dank starker Offensivleistungen von Rienesl und Zych der am Offensivrebound eine Macht war nach 13 Minuten erstmals in Führung gehen. Die Defense funktionierte jetzt nahezu perfekt und ließ nur 5 Bureks Punkte in diesem Abschnitt zu. Somit konnte bis zur Halbzeit eine 39:27 Führung erspielt werden. Abschnitt 3 war dann wieder ausgeglichener, wobei beide Teams immer wieder mit den Refs in Kontakt traten. Die Dragons steckten diese Phase aber besser weg und somit sollte vermeintlich vor dem Schlussabschnitt mit 56:40 schon eine Vorentscheidung gefallen sein. Im Schlussviertel gaben die Dragons bei denen sowohl Pfeiler als auch Landauer bereits mit 4 Fouls belastet waren leider eine äußerst unkonzentrierte Leistung. Eine für eine Herrenmannschaft schwache Freiwurfquote von 8 von 20 (=40%) führte ebenfalls dazu, dass die Bureks noch einmal ins Spiel zurück kamen. Trotzdem  gewann man schlussendlich aber verdient mit 60:54.

Scorer: Pfeiler 14, Zych 13, Rienesl 10, Kocher 8, Landauer 7, Nedomansky 4, Stockinger und Ursenbach je 2, Pantina, Jeitler (DNP), Kilic (DNP)

Dragons – Baden (70:32)

Nachdem die Black Jacks lange Zeit mit den Bureks mitgehalten hatten und erst im Schlussabschnitt das Spiel aus der Hand gaben, war man gewarnt. Diesmal starteten aber die Mannen von Coach Gorczak konzentriert und legten ein lupenreines 22:0 nach Abschnitt 1 aufs Parket. Es wurde dann in Abschnitt 2 viel gewechselt, was den Spielfluss ein wenig unterbrach. Die Badener zeigten jetzt auch einige schöne Aktionen und reduzierten den Rückstand auf 18:31 zur Halbzeit. In Abschnitt 3 wurde dann aber wieder mit der notwendigen Ernsthaftigkeit ans Werk gegangen, trotzdem viel gewechselt und der Vorsprung weiter ausgebaut. Als im Abschnitt 4 dann Kilic mit einem schönen Fastbreakkorb abschloss war der Deckel endgültig drauf und die Dragons gewannen mit 70:32.

Scorer: Landauer 17, Pfeiler 10, Ursenbach 9, Stockinger 8, Kocher und Pantina je 7, Zych 6, Rienesl 4, Kilic 2, Nedomansky, Jeitler (DNP)

Fazit: Guter Start beim Unternehmen Titelverteidigung – 2 Siege aus 2 Spielen das hätten wir vor dem Turnier sofort genommen. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist natürlich, dass wir einen höheren Sieg gegen die Bureks, welcher vielleicht noch relevant sein könnte, im Schlussabschnitt aus der Hand gegeben haben. Was sich auch gezeigt hat ist, dass mit den Bureks heuer absolut zu rechnen ist und auch Baden, welche viele Spieler bei diesem Turnier vorgeben mussten, weiter ein ernst zu nehmender Konkurrent um den Titel bleibt. Im nächsten Turnier am 14.April in Klosterneuburg steigen dann auch die Dukes (mit Legenden wie Lovrek u.a.) ins Turniergeschehen ein. Nach diesen Begegnungen wird man dann sehen in welche Richtung es für die Dragons gehen wird. Die Zeit bis dahin muss auf alle Fälle für möglichst qualitativ hochwertige Trainings genutzt werden, also “Lets go Dragons!”

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